Warum sich die Ukraine von einer militärischen Lösung der Krise verabschieden muss

Der ukrainische Präsident Poroschenko will zwischen der Ukraine und Russlan eine Art Grenzwall erreichten. Auch an der Verteidigungslinie zu den russischen Separatisten im Osten sollen Grenzbefestigungen entstehen. Beobachter in Kiew halten das für völlig utopisch.

Zu teuer und zu aufwändig, die Ukraine könne das gar nicht stemmen. Zu diesem Schluss kommt Kyryl Savin, der in Kiew das Büro der Heinrich Böll-Stiftung leitet. Er hält die Idee von Präsident Poroschenko für populistisch, mit der er allenfalls gegenüber der Westukraine ein Zeichen setzen wollte. Im Gespräch erklärt er, warum sich die Ukraine von der Idee einer militärischen Lösung des Konflikts verabschieden muss und wie es für die besetzten Gebiete weiter gehen könnte.

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