Author Archives: medienrevoluzzer

Unterwegs bei Niedrigwasser

Wenn sich der Rheinpegel einer bestimmte Marke nähert, muss sich jede Reederei die Frage stellen: Lohnt es sich noch? Der Moment, in dem es einfach nicht mehr geht, lässt sich allerdings mit etwas Mehraufwand und einer Portion Physik hinauszögern.

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Jean Tinguely, Disney und eBay

Der Mann, der Hodler zum «Filmstar» machte

Ausgerechnet 100 Jahre nach Ferdinand Hodlers Tod (er stab im Mai 1918) tauchen Bewegtbildaufnahmen des Schweizer Künstlers auf. 122 Jahre alt sind sie und stammen von der Landesausstellung in Genf 1896. Eine Detektivgeschichte.

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Emil: alle Wege führen auf die Bühne

Rhein: Der unterschätzte Transportweg

Wochenlang haben die verbogenen Geleise bei Rastatt vom 12. August 2017 an den Güterverkehr behindert. In dieser Zeit erwies sich der Containertransport via Rhein als verlässliche Alternative. Seit Oktober 2017 ist die Strecke wieder in Betrieb. Doch die Containerschifffahrt profitiert noch immer von diesem Streckenunterbruch. es liegt sogar das beste Jahr aller Zeiten in Reichweite.

Pedale, Pakete, Polizisten oder: das Leben als Velokurier

Der Maler, der photoshoppte, als es noch gar keine Computer gab

«Wien hat mir aus dem Dreck geholfen», soll Ferdinand Hodler 1904 gesagt haben. Damals durfte der Schweizer Maler (1853-1918) seine Bilder in Wien ausstellen. Gleich mehrere Bilder soll er damals verkauft haben. Für Hodler, der bei Thun in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen war und mit 18 Jahren nach Genf zog, war das der grosse internationaler Durchbruch. Sein Name fiel in einem Atemzug mit anderen grossen Künstlern aus dieser Zeit wie z.B. Gustav Klimt.

Das Leopoldmuseum Wien zeigt anlässlich seiner Retrospektive über Hodler nicht nur viele Bilder, sondern auch eine Reihe von persönlichen Gegenständen des Malers (Pass, Akkordeon, Fotos, Möbel). Sie stammen aus dem Archiv Jura Brüschweiler. Besonders in Erinnerung nach dem Drehen dieser Geschichte ist mir die Tatsache, dass Hodler die damals noch junge Technik der Fotografie nicht als Konkurrenz empfunden hat. Vielmehr hat er sie in seine Arbeit eingebaut: Er hat seine Bilder bei der Entstehung immer wieder fotografiert und auf dem Foto ausprobiert, wie die Änderungen aussehen würden. Photoshop, schon bevor es Computer gab.

So schnell kannst Du gar nicht kucken

Wer war Wilhelm Tell? oder: Unterwegs mit AskSwitzerland


10 vor 10 Beitrag vom 18. September 2017

Eine Handvoll Superreiche wollen die US-Verfassung neu schreiben (oder: so funktionieren Artikel aus der Filter-Bubble)

Eine Gruppe von «Right-Wing» Billionären haben angeblich ein Projekt, die US Verfassung von Grund auf neu zu schreiben. Und sie seien schockierend nahe dran, das Projekt in die Tat umzusetzen (Zum Artikel). Schon gehört davon? Nein? Vielleicht bist Du einfach zu wenig empfänglich für Alarmismus.

So funktionieren Artikel aus der Filterblase. Zuspitzen, Weglassen, Alarmismus verbreiten und Ereignisse auf eine ganz bestimmte Weise zu interpretieren, die keine Abweichungen zulässt. Sie wird auf beiden Seiten des politischen Spektrums praktiziert. Viele halten das für besser als für herkömmlichen Journalismus. Doch genau der punktet in zwei Hinsichten, wo alternative Medien alt aussehen.

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