The soundcloud move: risky bet or hidden agenda?

linusmaybeatsoundcloud


It’s the technology – stupid! That’s how you could adapt Bill Clinton’s campaign slogan. It’s something that the audio platform soundcloud.com might have got terribly wrong.

It had almost slipped my attention that soundcloud made a huge change in the way they let you embed your songs on Facebook. Since July (2015), soundcloud posts (audios) do not play directly from facebook anymore. Instead, users get forwarded to soundcloud.com – obviously in a new tab or a new window. Soundcloud argues that this would offer a better experience and put the musician’s soundcloud profile more in the front. Nedless to say that most soundcould artists have a fairly different view on this. And they strongly demand to reverse this latest modification.

The trend is going the opposite way

Soundcloud officials appear to be ducking away from the noise, pointing out that this change is only «for now» and musicians should first wait to gather some experience on how the new facebook integration works for them. It doesn’t work for me. Neither as a listener, nor as an artist. Songs that I post on facebook get about half of the plays that they did before.
Let me put this straight: Soundcloud wants to direct traffic away from facebook (the world’s no. 2 website, according to alexa.com) and pull it over to soundcloud (no. 166 according to alexa.com). It stands in complete opposite to what news sites and video platforms are doing. The reason is simple: Users don’t want to leave the timeline of the social network they’re surfing. Why else would so many websites and services be keen on having their content seemlessly integrated in social network platforms. It must be playable or viewable directly from the timeline. Of course it would be nice if users switched over to your site. But that’s not the way the trend is going.

So this all makes soundcloud’s move very hard to understand. And what’s even more confusing: soundcloud integration on twitter still works in the same old (and good) way. Users can play songs from soundcloud directly without having to leave twitter.
It just doesn’t add up. Unless…
Unless soundcloud was pushed to make this move. Pushed by no other than facebook. It’s hard to imagine. But it remains a possibility. Facebook made a huge move in video embedding, making it able for videos to be played automatically on a mobile timeline. A bit annoying for youtube, since their videos are not playing automatically. But the will survive.

Does Facebook plan its own music service?

With soundcloud, it’s different. If Facebook is planning a music service of its own, soundcloud will face dark times. Because it’s difficult for audio on the web. Not when it comes to music streaming services. But when it comes to posting and sharing. People don’t strive for audio. They strive for text and video. That’s what they share and post. Soundcloud was the only place where users would gather only to post, share audio. Make playlists and maybe even comment on songs and mixes. There are other platforms (like reverbnation or bandcamp), but they are either not as big or they have a different approach. So maybe, Soundcloud just wants to prepare for what is coming ahead. But it would be wise to let listeners and musicans know if this is the case.
In the meantime, other platforms are taking profit from the soundcloud move. Hearthis.at has moved up by 40’000 positions in the Alexa ranking. And what’s more, many musicians are cancelling their paying subscriptions at soundcloud. I’m just one of them.

Bei Wahlen entscheidet jeder nach den Themen, die ihm am nächsten sind

Zweisprachigkeit ist eigentlich ein Mythos. Jede Sprachregion lebt in der Schweiz für sich alleine. Biel ist einer der einzigen Orte (wenn nicht der einzige überhaupt), wo das wirklich gelebt wird. Der Röstgraben war in den letzten Jahren mehr oder weniger Konstant, sagt Georg Lutz. Allerdings könnte er jetzt wieder wichtiger werden. Denn Migration und EU sind jene Themen, wo die Romandie und die Deutschschweiz auseinander driften. Und es seien genau die Themen, die den Wahlkampf bestimmen werden, sagt Politologe Georg Lutz.

Mit der «Bahnhofstrasse 4» hat SRF 4 News hat an acht Orten in der Schweiz Halt gemacht, um herauszufinden, was die Menschen im Hinblick auf die eidgenössischen Wahlen im Herbst 2015 beschäftigt. Die Gäste der Sendung (vom 2. Juni 2015)in Biel.

    Nadja Schnetzler, Innovations- und Kommunikations-Coach
    Fabienne Winzenried, ehemalige Filmemacherin, heute Ausbildnerin beim Roten Kreuz
    Georg Lutz, Politologe Universität Lausanne
Schweizer Sackmesser mit mehreren geöffneten Klingen und Werkzeugen.

Ein Jahr nach MEI: «Wir müssen die Suche nach dem goldenen Ei abbrechen»

Schweizer Sackmesser mit mehreren geöffneten Klingen und Werkzeugen.
Viele Umsetzungsvorschläge liegen auf dem Tisch, aber nichts funktioniert wirklich.

Das Ja war knapp am 9. Februar 2014, dafür aber umso folgenschwerer. Seit der Annahme der Zuwanderungsinitiative der SVP steckt die Schweiz in einem Dilemma: Wie eine Beschränkung der Zuwanderung und die Einhaltung der Personenfreizügigkeit zusammen passen könnten, darauf gibt es noch immer keine Antwort. Der Schwerpunkt von SRF 4 News zeigt,
– dass sich am Verhältnis Schweiz-EU so gut wie nichts geändert hat
– dass der Bundesrat nicht weiss, wie es weiter gehen soll
– wie die Nachbarländer die Ereignisse der letzten 12 Monaten beurteilen.

Humour à la romande: Der SNB-Entscheid

Ich find’s immer wieder grandios: Die Art und Weise, wie die Romands uns Deutschschweizer darstellen (mit diesem unsäglichen accent fédéral). Aber das Interview der neuen Satiresendung (26 Minutes) von RTS bietet noch mehr. Nämlich die Erkenntnis, warum die Euro-Franken Untergrenze wirklich aufgegeben wurde: Die SNB hatte schlicht keinen Platz mehr, um die vielen Euros zu verstauen. Und dabei hätten sie es auch mit radikalen Methoden versucht, aber die Euro-Banknoten brennen so schlecht.

Wie Russland seine Sieger macht

doping
Doping für Spitzenresultate und ein Staatsapparat, der das System schützt. Das sei in Russland an der Tagesordnung. Zu diesem Schluss kommt ein Dokumentarfilm der ARD. Der Autor des Filmes, Hajo Seppelt, erklärt im Gespräch, was hinter den Vorwürfen steckt. Er schildert, wie er an Dokumente und an Zeugen herangekommen ist und was diese für ein Interesse hatten, im Dokumentarfilm mitzuwirken.

Und hier geht’s zum Dokfilm von Hajo Seppelt
http://www.ardmediathek.de/tv/Sportschau/Geheimsache-Doping-Wie-Russland-seine-/Das-Erste/Video?documentId=25114280&bcastId=53524

Ackermann wird VR-Präsident der Bank of Cyprus: «Sein grösstes Problem sind die faulen Kredite»»

Jo Ackermann wird Präsident der Bank of Cyprus. Der ehemalige Chef der Deutschen Bank muss das zypriotische Finanzhaus aus der Krise führen. Das grösste Problem, die grosse Menge an faulen Krediten, kann er allerdings nicht alleine lösen, sondern ist auf die Hilfe der Politik angewiesen.

Das wird nicht einfach. «Entscheidend ist, dass Zwangsvollstreckungen möglich sind, um die Forderungen auch durchzusetzen», sagt Christiane Sternberg, Journalistin in Nikosia. Zwar gibt es dafür sehr wohl ein geltendes Gesetz, heikel seien aber verschiedene Gesetze, die die Schuldner schützen und eine Zwangsvollstreckung erschweren.

Weitere Informationen für Zypern-Interessierte gibt’s auf Christiane Sternbergs Blog.

Vom Pop Olymp direkt ins Häbse

Plakat für das Konzert von Luca Hänni
Gesehen in meinem Quartier an einem Briefkasten, dachte ich spontan: Aha, das ist also der Weg, den Gewinner der 9. DSDS Staffel geht. Zwischen der Famigros Weihnachtsshow in Olten und der Hair & Style Management Messe 2014 (von irgendwo muss ja die Elvis-Tolle herkommen) geht’s also schnell ins Kleinbasler Kleintheater. Wirkliche Konzerttermine in Deutschland (Charity-Events mal ausgenommen) sind Fehlanzeige.

Im Übrigen kann man auf der offiziellen Homepage keinen einzigen Song in voller Länge hören (nur Clips à ca. einer Minute). Von wegen Medienrevolution und so, ich finde das nicht wirklich zeitgemäss.

Wenn 100 Schafe einfach so verschwinden

Wiedergefundene Saaser Mutten
Wiedergefundene Saaser Mutten (Pro Specie Rara)

Da bringen die Walliser ihre Schafe im Frühjahr auf die Alp. Nach dem Sommer, jetzt, mit dem Alpabzug aber kommen bloss noch ein Drittel der Herde wieder zurück ins Tal. Mehr als 100 Schafe sind einfach verschollen. Einige Züchter hätten kein einziges Schaf mehr zurückerhalten.

Es sind Schafe einer ganz seltenen Rasse, sogenannte «Saaser Mutten». Sie sind vom Aussterben bedroht, es gibt davon gerade noch etwa 400 bis 500 Exemplare.

Das Verschwinden der 100 Tiere ist deshalb besonders schmerzlich für Philippe Amman von Pro Specie Rara. Die Stiftung hat erst kürzlich ein Rettungsprojekt für diese Schafe ins Leben gerufen.

Sechs der Schafe wurden übrigens am 29. September 2014 in Domodossola wieder gefunden. Über den Verbleib der restlichen Tiere ist nichts bekannt.

Warum sich die Ukraine von einer militärischen Lösung der Krise verabschieden muss

Der ukrainische Präsident Poroschenko will zwischen der Ukraine und Russlan eine Art Grenzwall erreichten. Auch an der Verteidigungslinie zu den russischen Separatisten im Osten sollen Grenzbefestigungen entstehen. Beobachter in Kiew halten das für völlig utopisch.

Zu teuer und zu aufwändig, die Ukraine könne das gar nicht stemmen. Zu diesem Schluss kommt Kyryl Savin, der in Kiew das Büro der Heinrich Böll-Stiftung leitet. Er hält die Idee von Präsident Poroschenko für populistisch, mit der er allenfalls gegenüber der Westukraine ein Zeichen setzen wollte. Im Gespräch erklärt er, warum sich die Ukraine von der Idee einer militärischen Lösung des Konflikts verabschieden muss und wie es für die besetzten Gebiete weiter gehen könnte.